Palästina: Zerrissenes ,Heiliges Land’: Zwei Ideologien, die das Leben jedes israelischen Juden prägen
- Teil 2:

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Teil 3:

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Teil 4:

- Teil 5:
Zurück zu den Grenzen Davids und Salomons: Der zweite Grund für die expansive Siedlungspolitik
Vom Kreuz mit der christlichen Kirche:"Der Judaismus ist erfüllt mit einer sehr tiefen Abscheu gegenüber dem Judentum" (Prof. Schahak)
Keine Geschenke, keine zinslosen Darlehen: Ein vielfältiges Überwachungssystem zielt auf die Einschüchterung und Demoralisierung der Palästinenser
Der Traum vom ,Eisernen Vorhang’: Und die ,Glorifizierung der Unmenschlichkeit’

Der Traum vom ‚Eisernen Vorhang'

Elon plädiert für "eine vollständige Trennung beider Völker" als "einzige Möglichkeit". Anfang 1995 sprach sich Israels Ministerpräsident Rabin für einen ‚Eisernen Vorhang' aus, der Juden und Palästinenser voreinander sichern sollte. Der elektronisch gesicherte Zaun hätte durch Täler und über Berggipfel verlaufen sollen, mit Videoüberwachung an unübersichtlichen Stellen. Bei Tageslicht hätten Helikopter häufig Patrouille fliegen, in der Dunkelheit Hundestaffeln und Soldaten mit Nachtsichtgeräten das Gelände durchkämmen sollen. Da gebrauchte auch der Spiegel das Wort ‚Apartheid'.
Uns Mitteleuropäer erinnern solche Visionen an den Eisernen Vorhang, der einst die kommunistischen von den kapitalistischen Ländern trennte. Aussperrung nach kommunistischer Machart hat indes in Israel Tradition. Bassam Abu Scharif, der einem jahrhundertealten Jerusalemer Patriziergeschlecht entstammt, erzählt, wie er Israels Sieg im Sechstagekrieg 1967 erlebte: "Damals studierte ich an der AmericanUniversity in Beirut und wollte nach Hause in meine Vaterstadt Jerusalem. Israelische Truppen hielten mich davon ab, ich durfte nicht zu meiner Familie zurück." Im Flüchtlingslager Rafah im Gazastreifen verläuft die Grenze mitten durch das Lager.
Stacheldrahtbarrikaden haben ganze Familien auseinandergerissen.

Aussperrung intellektueller Art erfahren die Studierenden an palästinensischen Universitäten wie Bir-Zeit, Gasa und Nablus. Oft werden die Lehranstalten von der israelischen Besatzungsmacht wochen- oder monatelang geschlossen. "Öffnet die Universitäten, schließt die Gefängnisse", lauten die Aufschriften auf Protestbändern bei Demonstrationen der Ausgesperrten.

In ZeitenSchrift Nr. 10 publizierten wir schon jene Aussage des zionistischen Rabbis Stephen Wise, wonach es zwischen Judaismus und Kommunismus keinen Unterschied gebe. Jack Bernstein schreibt, es seine Irreführung der Medien, die die Welt glauben mache, Israel sei ein Bollwerk gegen den Kommunismus. Wahr sei vielmehr, daß Israel das einzige Land im Nahen Osten sei, welches kommunistische Parteien erlaube; es gibt mehrere davon. Gerade die arabischen Länder verböten hingegen kommunistischen Parteien, politisch tätig zu sein (mit Ausnahme von Nordjemen). Etwa ein Drittel der Knesset, also des israelischen Parlaments, gehöre zu einer von Israels kommunistischen, sozialistischen oder anderen marxistisch orientierten Parteien.

Die Verbindungen Israel-Rußland sind nur schon durch die Einwanderung eng geknüpft. Bernstein und Schahak schreiben beide, daß die überwiegende Mehrheit aller in Israel ansässigen Juden aus Polens Ostgebieten, Weißrußland, der Ukraine und anderen russischen Teilstaaten eingewandert ist. Selbst als die Sowjetunion noch kommunistische Diktatur war, erlaubten ihre Führer Hunderttausenden von Juden (manche sprechen gar von einer Million), nach Israel auszureisen, während keine andere Bevölkerungsgruppe dieses Recht genoß. Auch jetzt, nach dem Zusammenbruch des altenSowjetregimes, stellen die Russen das größte Kontingent an Einwanderern. Sie sind so stark, daß ihr Anführer Natan Scharanski eine Partei gründen konnte, die Israel B'Alija, die sich als reine Sachwalterin der neu zugewanderten Russen sieht und die auf Anhieb sieben Sitze in der Knesset gewann. Scharanski prophezeit denn auch, "Wir werden diesen Staat russifizieren." Dennoch ist das Leben für die neuen Russen in Israel kein Zuckerlecken. Sie gehören zu den Unterprivilegierten. "Die Menschen hier sind ungesellig und unfreundlich zu Fremden", beklagt sich Lena Gontscharowa aus Gomel, die sich mit ihrem Freund Eduard in Tel Aviv einen Friseursalon aufgebaut hat. Der Spiegel bemerkt dazu, "in Rußland wurden sie als Juden, in Israel werden sie als Russen beschimpft."

Die neu zuziehenden russischen Juden sind materialistisch und überhaupt nicht fromm. Viele von ihnen scheren sich keinen Deut um den Sabbat, und ihre Metzger verkaufen zum Teil auch Schweinefleisch. "Israel ist ihr gelobtes Land, nicht weil es das Land ihrer Väter ist, sondern weil man dort gut leben kann", kommentiert der Spiegel.

Anzufügen bleibt natürlich, daß Israel auf keinen Fall im Wortsinne das Land der, Väter' jener Aschkenasim-Juden sein kann. Wie wir schon in ZeitenSchrift Nr. 10 darlegten, stammen die aschkenasischen Juden von den Chasaren ab, deren Geschichte Jack Bernstein (selbst ein aschkenasischer Jude) so erzählt: "Die aschkenasischen Juden, die gegenwärtig 90 Prozent der Juden auf der Welt umfassen, hatten einen ziemlich seltsamen Ursprung. Den Geschichtsschreibern zufolge, darunter viele jüdische, traten die aschkenasischen Juden vor etwa 1'200 Jahren in Erscheinung. Es geschah hierdurch: An der östlichen Ecke Europas lebte ein Volksstamm, bekannt als die Chasaren. Um das Jahr 740 n.Chr. beschlossen der Chasarenkönig und sein Hof, sie sollten für ihr Volk eine Religion annehmen. So wurden Vertreter der drei Hauptreligionen - des Christentums, des Islams und des Judentums - eingeladen, um ihre religiösen Grundsätze vorzustellen. Die Chasaren wählten das Judentum, aber dies geschah nicht aus religiösen Gründen. Falls die Chasaren den Islam gewählt hätten, würden sie die starke christliche Welt erzürnt haben. Wenn sie das Christentum gewählt hätten, würden sie die starke islamische Welt erzürnt haben.
So handelten sie sicher - sie wählten das Judentum. Es war nicht aus religiösen Gründen, daß die Chasaren das Judentum wählten; es war aus politischen Gründen.
Die Chasaren wurden während des 13. Jahrhunderts zuweilen von ihrem Land vertrieben, und sie wanderten westwärts aus, wobei sich die meisten von ihnen in Polen und Rußland ansiedelten. Diese Chasaren sind nun bekannt als aschkenasische Juden. Weil diese chasarischen, bzw. aschkenasischen Juden lediglich das Judentum wählten, sind sie" - so Jack Bernstein "keine wirklichen Juden - zum mindesten keine blutsmäßigen Juden."

Wenn der orthodox-religiöse Rabbi Benni Elon fordert, die Palästinenser müßten freiwillig auf das Land verzichten, auf dem sie seit Jahrhunderten lebten, und der Spiegel' ihn dann kritisch fragt, wie er darauf komme, daß sie ihre angestammte Heimat einfach verlassen sollten, antwortet Elon:
"Die entscheidende Frage ist doch: Wer hat die tieferen Wurzeln in diesem Land, die Araber oder wir?" Eingedenk dessen, daß 80 bis 90 Prozent der israelischen Juden Aschkenasim sind, deren Vorfahren niemals im Lande Palästina lebten und das Judentum, wie Bernstein sagt, erst viele Jahrhunderte nach biblischer Zeit aus politischen Erwägungen annahmen - dann erstaunt eigentlich, daß er, der gelehrte Rabbi, sagen kann, "Ich kenne die Antwort auf diese Frage (nach den älteren Wurzeln im Lande Palästina) auch nicht."

Erich Fried

Über den Zionistenstaat und die Palästinenser. Erich Fried wurde als Jude 1921 in Wien geboren, 1938 emigrierte er mit seinen Eltern nach England Fried wurde bekannt mit seinen politischen Gedichten, schrieb auch Prosa, Hörspiele, Essays und übersetzte u.a. Shakespeare. 1988 schrieb er ein Vorwort zum aufrüttelnden Fotoband ,Die Palästinenser'. Wir zitieren im folgen den daraus:
,Besonders muß ich wünschen, daß Teilnahme am Schicksal der verfolgten und vertriebenen Palästinenser und an ihrem Kampf für ihre Rechte wachgerufen wird, weil ich mich deutlich erinnere, wie ich 1938, als Kind jüdischer Eltern, vom Hitler-Faschismus aus meiner Heimat Österreich vertrieben, die Gleichgültigkeit der Welt, die falschen Nachrichten und Kommentare in reaktionären Blättern der westlichen Demokratien empfunden habe. Damals habe ich mir gelobt, gegen Unrecht und Verfolgung anzukämpfen, wo immer Menschen darunter zu leiden haben.
Damals wußte ich noch nicht, daß das Unrecht, das Palästinenser durch einen Zionistenstaat Israel erleiden würden, gleichberechtigt neben dem Unrecht stehen würde, welches die Schwarzen in Südafrika von den imperialistisch gewordenen Kolonisten zu erleiden haben, oder die Kubaner, die Chilenen und neuerdings die Bewohner Nicaraguas durch die Machenschaften US-amerikanischer Regierungen. Unrecht ist Unrecht. Daß den Palästinensern Unrecht von Israelis zugefügt wird, deren Eltern zum Teil selbst unter Hitler Verfolgung erlitten haben, schmerzt mich ganz besonders. ( ... ) In der Geschichte des Zionismus gab es natürlich auch gutgläubige Juden, die keine Verfolgung und Vertreibung der Palästinenser wollten. ( ... ) Aber es ist kein Zufall, daß in einer Bewegung, die für ihre nationalen und immer mehr nationalistisch-chauvinistischen Ansprüche die entsprechenden Bundesgenossen suchte, nicht diese wohlmeinenden, von Gerechtigkeitsgedanken erfüllten Juden, sondern immer mehr die bedenkenlosen Vollzugsgehilfen der großen Imperialisten an die Macht kamen. - Es ist furcht bar traurig, daß der Zionismus durch sein Verhalten bei einfachen oder von arabischen Reaktionären irregeleiteten Menschen Judenhaß auch dort erzeugt hat, wo es nie zuvor Judenhaß gegeben hat. Hier sei erwähnt, daß das Verhalten der islamischen Welt zu den Juden in den letzten eineinhalb Jahrtausenden sich sehr vorteilhaft von dem des christlichen Abendlandes unterschieden hat. ( ... ) Es geht mir um den Kampf gegen das furchtbare Unrecht an den Palästinensern, die ohne ihre Befreiungsbewegung so demoralisiert worden wären wie die amerikanischen verfolgten Indianer in den langen Jahrzehnten, in denen ihr Freiheitskampf zu Ende gegangen war ( ... ). Gewiß, im Zuge jeder Freiheitsbewegung werden auch Fehler gemacht. Wer wegen dieser Fehler den Freiheitskampf verurteilt, der ist in Wirklichkeit ein Feind des Freiheitskampfes.

Zurück zu Jack Bernstein. "Diese polnischen und russischen aschkenasischen Juden praktizierten ihre Geschichte hindurch den Kommunismus/Sozialismus", schreibt er. In den letzten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts habe man daher eine bemerkenswerte Anzahl jener kommunistischen/sozialistischen Juden in Deutschland, auf dem Balkan und schließlich in ganz Europa gefunden. "Wegen ihrer Einmischung in die sozialen und staatlichen Angelegenheiten von Rußland wurden sie die Zielscheibe der Verfolgung durch die Zaren. Deswegen begann die Auswanderung dieser kommunistisch/sozialistisch ausgerichteten Juden. Einige gingen nach Palästina; einige nach Zentral- und Südamerika, und eine große Anzahl von ihnen kam in die USA."

Eine von Israels bekanntesten Institutionen, das Kibbuz, entstammt denn auch marxistischem Gedankengut. Ein Kibbuz ist ein landwirtschaftliches, manchmal auch ein industrielles Unternehmen. Jedes der israelischen Kibbuzim, schreibt Bernstein, sei mit einer von Israels marxistischen Parteien verbunden. Gemäß kommunistischem Ideal teilen sich die Mitglieder des Kibbuz alle Dinge gleichmäßig; und erhalten Kleidung, Nahrungsmittel und ein kleines Taschengeld als einzige persönliche Habe. Alle Gewinne des Unternehmens gehen für zukünftige Verwendung auf das Kibbuz-Konto.

Das heutige Israel wird gemäß Professor Schahak von den beiden Nachfolgern des historischen Judaismus gleichermaßen beherrscht, wie auch auseinandergerissen: dem Zionismus und der jüdischen Orthodoxie. "Beide sind verschworene Feinde einer offenen Gesellschaft", merkt Schahak an. "Die israelisch-jüdische Gesellschaft steht vor der Wahl zwischen zwei Alternativen. Sie kann zu einem völlig geschlossenen und kriegsähnlichen Ghetto, einem jüdischen Sparta werden, das durch die Arbeit arabischer Heloten (Bezeichnung für die Sklaven Spartas, die Red.) unterstützt und aufrechterhalten wird durch seinen Einfluß im politischen Establishment der USA sowie durch Drohungen, seine Atomwaffen zu gebrauchen - oder es kann zu einer offenen Gesellschaft werden", schreibt Schahak in seinem 1994 erschienenen Buch. "Die zweite Wahl ist verknüpft mit einer aufrichtigen Untersuchung seiner jüdischen Vergangenheit unter dem Zugeständnis, daß jüdischer Chauvinismus und Exklusivismus existiert - und einer ehrlichen Untersuchung der Haltung des Judaismus gegenüber Nichtjuden."


Die ,Glorifizierung der Unmenschlichkeit'

Schahak wird von großer Sorge um sein Heimatland getrieben. "Es ist die Glorifizierung der Unmenschlichkeit, die nicht nur von den Rabbis ausgerufen wird, sondern auch von jenen, welche als die größten und sicherlich einflußreichsten Gelehrten des Judaismus angesehen werden, die wir bekämpfen müssen", fordert er. Es könne kein Zweifel daran bestehen, daß die schrecklichsten Akte der Unterdrückung auf der West-Bank durch jüdischen Religionsfanatismus motiviert würden. "Anders als Stalins gezähmte Gelehrte, sehen sich die Rabbiner - und vielmehr noch die hier angegriffenen Gelehrten, und mit ihnen der ganze Mob gleichwohl schweigender geistiger Normalverbraucher wie Schriftsteller, Journalisten, öffentliche Figuren, welche mehr als jene lügen und irreführen - nicht mit Todesgefahr oder Konzentrationslager konfrontiert, sondern nur mit gesellschaftlichem Druck; sie lügen aus Patriotismus, weil sie glauben, es sei ihre Pflicht, für das zu lügen, was sie als jüdische Interessen ansehen. Sie sind patriotische Lügner, und es ist derselbe Patriotismus, welcher sie zum Schweigen bringt, wenn sie mit der Diskriminierung und Unterdrückung der Palästinenser konfrontiert werden. - Im gegenwärtigen Fall", so Schahak, "sind wir auch mit einer anderen Gruppenloyalität konfrontiert - doch mit einer, die von außerhalb der Gruppe stammt, und welche manchmal noch schädlicher ist. Viele Nichtjuden (einschließlich Kirchenmänner und religiöse Laien, ebenso wie einige Marxisten aller marxistischen Gruppierungen) halten an der seltsamen Meinung fest, daß eine Weise, die Verfolgung der Juden zu sühnen, darin bestehe, nicht gegen das von Juden begangene Übel aufzumucken, sondern bei ihren Notlügen mitzumachen.
Die primitive Anklage des ‚Antisemitismus' (oder im Falle von Juden des ,Selbsthasses') gegen jeden, der über die Diskriminierung der Palästinenser protestiert, oder auf irgend eine Tatsache über die jüdische Religion oder die jüdische Vergangenheit hinweist, welche der ,offiziellen Version' widerspricht, kommt mit größerer Feindseligkeit von den nichtjüdischen ,Freunden der Juden' als von Juden selbst. Die Existenz und der große Einfluß dieser Gruppe in allen westlichen Ländern, und speziell der USA, erlaubt es den Rabbinern und Gelehrten des Judaismus, ihre Lügen nicht nur oppositionslos, sondern noch mit beträchtlicher Hilfe zu verbreiten."

Schahak hat sein aufrüttelndes Buch mit einer Motivation geschrieben, die wir mit ihm teilen: "Jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Fremdenhaß wird mächtiger und politisch einflußreicher, wenn sie von der Gesellschaft, die sich ihr hingibt, für selbstverständlich genommen wird. Dies ist besonders dann so, wenn die Diskussion darüber verboten ist, sei es nun offiziell oder durch stillschweigende Übereinstimmung. Wenn Rassismus, Diskriminierung und Fremdenhaß unter Juden vorherrschen, und - gespiesen durch religiöse Motive - auf Nichtjuden angewandt wird, ist es wie mit dem gegenteiligen Fall von Antisemitismus und dessen religiösen Motiven. Während man heute über letzteres diskutiert, wird nur schon die Existenz des Ersteren allgemein ignoriert, und zwar stärker außerhalb von Israel als im Lande selbst." Es ist daher für das Wohl Israels und aller rechtschaffenen Juden immens wichtig, daß die Welt - ähnlich wie es mit Südafrika geschah - erstens weiß, was aus welchen Motivationen geschieht, und zweitens allen in Palästina lebenden Menschen zu einem menschenwürdigen, achtungsvollen neben- oder besser noch miteinander Leben verhilft.

Wir geben das Schlußwort Noa Ben Artzi-Pelossof, der Enkelin des ermordeten Yizhak Rabin: "In meinen Augen ist Israel wie ein gespaltener Körper, die eine Hälfte ist gesund, die andere krebszerfressen. Und dieser Krebs ist die extreme Rechte. Es war der Krebs, der Großvater tötete. Es ist der Krebs, der noch immer versucht, Israel zu töten. Wie können wir uns von dieser Krankheit befreien?"

Ursula Seiler

Anmerkung: Alle hier gemachten Äußerungen und Tatsachen stammen aus folgenden Zeitungen und Zeitschriften: Neue Zürcher Zeitung, St. Galler Tagblatt, Basler Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel, Fokus, Stern, Time Magazine, Facts, sowie aus den Büchern von Professor Israel Schahak, Jack Bernstein und Noa Ben Artzi-Pelossof (der Enkelin Rabins), Sumaya Farhat-Naser, sowie aus dem Jüdischen Lexikon. Um die Lesbarkeit des Artikels zu erleichtern, verzichten wir darauf, jedes Mal anzugeben, woher ein Zitat stammt. Es wäre uns aber ein Leichtes, die Quelle jederzeit nachzuweisen.

 

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